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Koyasan

3. Okt. 2019
1 Min. Lesezeit

In einem Tagesausflug besichtigten wir Koyasan, das mit seinen Tempeln, Grabstätten und Pilgerwegen zum Weltkulturerbe gehört. Zuerst ging es mit einem Regionalzug aus Osaka aufs Land, dann über eine kurvige Strecke durch Bambuswälder bis zur Talstation einer Standseilbahn. Diese brachte uns steil bergauf auf ein Hochplateau. Der Mönch Kukai gründete die Anlage an diesem abgeschiedenen Ort um 800 als Stätte für den Shingon Buddhismus. Wir durchstreiften den Danjo Garan Komplex und besuchten das "Hauptquartier", den Kongobuji Tempel.


Um das Kloster betreten zu können, muss man als erstes die Schuhe ausziehen. Anschliessend geht man über knarrende Holzböden durch überdachte Passerellen, bestaunt Räume mit kunstvoll bemalten Schiebewänden und einen der grössten Steingärten Japans. Es fühlt sich an, als wäre hier die Zeit stehen geblieben. Die Ruhe hat etwas sehr Entspannendes.



Der Friedhof liegt am Rande des Dorfes in einem uralten Zedernwald und umfasse über 200'000 Gräber. Jedes einzelne für sich ist schon beeindruckend mit den Steinsäulen und -laternen. Da sie ganz unterschiedlich und viele mit Moos überwachsen sind, ergibt dies ein atemberaubendes Bild.


Vor der Abreise genehmigten wir uns eine Bento Lunch Box und ein vegetarisches Set Menu – sehr lecker!

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